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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

Sechs starke Maßnahmen aus einem Guss: KV Hessen stellt neues Förderpaket vor

13.03.2017

Um dem Ärztemangel entgegenzuwirken, Mediziner für eine Niederlassung zu interessieren und diese zu fördern, hat die Vertreterversammlung der KV Hessen ein neues, umfassendes Förderpaket geschnürt und verabschiedet. Unter dem Motto „In die Praxis, fördern, los!“ bietet die KV Hessen ab sofort zahlreiche Förderungen an, damit sich hessenweit rascher Ärzte in von Versorgungslücken bedrohten Regionen niederlassen. Mediziner in allen Berufs- und Lebensabschnitten können von den Maßnahmen profitieren. Sie variieren für „Berufseinsteiger“ von finanziellen Anreizen für Hospitationen in Arztpraxen über Boni bei der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner bis hin zu einer spürbaren Finanzspritze bei einer Niederlassung.

Aber auch privaten Bedürfnissen wird Rechnung getragen. Haben sich die Ärztinnen – der Frauenanteil der Absolventen liegt inzwischen bei rund 70 Prozent – oder die Ärzte für eine Praxisübernahme oder Neueröffnung entschieden, steht für die Familie meist ein kostspieliger Umzug an. Wie namhafte große Arbeitgeber, die bei Vakanzen gern Führungskräfte mit individuellen Betriebsleistungen locken, hat sich die KV Hessen jetzt auch entschlossen, Kosten für einen Umzug und eine vorübergehende Kinderbetreuung der Ärztinnen und Ärzte zu übernehmen. Und analog zu Unternehmen, die Top-Kräften im ersten Jahr garantierte Boni anbieten - quasi als Wechselprämie - sieht das neue ganzheitliche Förderpaket eine Honorarumsatzgarantie für zwei Quartale vor. Die KV Hessen ist zuversichtlich, damit den richtigen Nerv bei den Nachwuchsmedizinern der Generation Y sowie allen anderen, die sich fördern lassen können, zu treffen.

Auf einer Pressekonferenz in Frankfurt wurde das Förderpaket heute vorgestellt. Dr. Klaus-Wolfgang Richter, Vorsitzender der Vertreterversammlung, ist zuversichtlich, dass die Fördermaßnahmen wirken. „Das Förderpaket ist bewusst so ausgelegt, dass es gleichermaßen berufliche und familiäre Aspekte berücksichtigt. Die KV Hessen, die Verbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen in Hessen erhöhen damit zum Beispiel die Fördergelder in der Ansiedlungsförderung für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte. Die Fördersummen betragen 60.000 Euro (Einmalzahlung) bzw. 66.000 Euro (Zahlung in fünf Jahrestranchen à 13.200 Euro). Der Gesamtetat für die Förderung aus dem Strukturfonds nach § 105 Abs. 1a SGB V beträgt 2 Mio. Euro jährlich. Grundlage hierfür ist eine gemeinsame Förderrichtlinie.“

Armin Beck, der stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung, betont die regionale Ausrichtung der Förderungen. „Unser Ziel ist es selbstverständlich, die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten in Gebieten mit besonderem Versorgungsbedarf zu unterstützen. Grundlage war der vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) initiierte Hessische Gesundheitspakt. Aber auch unsere Nachwuchskampagne, mit der wir nun schon vier Jahre erfolgreich an den Universitäten für eine Niederlassung werben, ist Teil unseres neuen Förderpaketes.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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