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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

Vertreterversammlung der KV Hessen: Psychotherapie nicht zu Dumpingpreisen

15.05.2017

Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen am vergangenen Samstag deutliche Kritik an der Honorierung der zum 1. April 2017 eingeführten, neuen Psychotherapieleistungen geübt.

Die zum Quartalsbeginn eingeführten Leistungen sollten eigentlich die Schwelle der Inanspruchnahme von Psychotherapieleistungen nach unten setzen, waren aber dann vom Erweiterten Bewertungsausschuss gegen die Stimmen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) so gering bewertet worden, dass ihre Honorierung sogar unter den Honoraren für die genehmigungspflichtigen Richtlinienpsychotherapie liegt, obwohl sie mit einem höheren psychotherapeutischen, organisatorischen und bürokratischen Aufwand verbunden sind.

Dies konterkariere den politischen Willen des Gesetzgebers, den Zugang zu Psychotherapie zu erleichtern und zu beschleunigen. Zum anderen werde durch diese Beschlussfassung die Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes (BSG) ignoriert, dass alle Psychotherapeuten die für erforderlich gehaltenen normativen Personalkosten erwirtschaften können müssen, um Praxispersonal einstellen zu können.

Die Resolution im Wortlaut

„Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen kritisiert das Vorgehen des GKV-Spitzenverbandes, weil die Rechte der Patienten auf eine verbesserte Versorgung konterkariert und die neuen psychotherapeutischen Leistungen nicht wirtschaftlich erbringbar sind. Das Bundesministerium für Gesundheit wird ausdrücklich aufgefordert, den Beschluss zu beanstanden bzw. eine Nachbesserung zu verlangen, um eine angemessene Vergütung der „Psychotherapeutischen Sprechstunde“ und der „Psychotherapeutischen Akutbehandlung“ zu gewährleisten und psychisch Kranke durch die neuen psychotherapeutischen Leistungen zeitnah zu versorgen.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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