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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

KV Hessen: Viele positive Ansätze im Konzept des Sachverständigenrates zur Notfallversorgung

14.09.2017

Pressemeldung der KV Hessen vom 14. September 2017

Frankfurt, 14.09.2017 – Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sieht zahlreiche positive Ansätze zur Zukunft der Notfallversorgung in dem Konzept, das in der letzten Woche im Rahmen eines Werkstattgesprächs durch den Sachverständigenrat im Gesundheitswesen vorgestellt worden ist. Die Vorstandsvorsitzenden, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, erklärten dazu heute in Frankfurt: „Es ist wichtig, dass die Diskussion um die Zukunft der Notfallversorgung in Deutschland nun auf der Basis des vorgestellten Konzepts weitergeführt wird. Wir unterstützen den Vorsitzenden des Sachverständigenrates, Prof. Ferdinand Gerlach, ausdrücklich in den Grundüberlegungen, die Notfallbehandlung von ambulantem und stationärem Sektor besser zu verzahnen und dabei durch eine integrierte telefonische Disponierung von Ärzten und geschultem Fachpersonal schon in einem ersten Schritt die Behandlungsdringlichkeit der Anrufer zu ermitteln. Wir haben damit bei der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Hessen bereits beste Erfahrungen gemacht.


Positiv ist auch, dass der Sachverständigenrat den Problemkreis der Walk-Ins, also der Patienten, die direkt die Notfallambulanzen in den Kliniken aufsuchen, im Blick hat. Denn diese Gruppe ist groß und trägt in beträchtlichem Maß dazu bei, dass die Behandlungsressourcen nicht dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. Die Vorstellung des Sachverständigenrates, dies durch eine zentrale Anlaufstelle in der Klinik, einen so genannten Tresen, zu lösen, an dem durch ärztliche Generalisten entschieden wird, welche Behandlungsebene die richtige ist, unterstützen wir ebenfalls. Ein Großteil der Patienten gehört zu Sprechstundenzeiten mit ihren Beschwerden in die Praxen der Niedergelassenen und würden von der zentralen Anlaufstelle dann auch dorthin geschickt. Besteht tatsächlich unmittelbarer Handlungsbedarf oder sind Leib und Leben des Patienten in Gefahr, würde die Notfallambulanz übernehmen. Und nachts oder am Wochenende sind – abhängig vom Schweregrad der Erkrankung oder gerade verfügbaren Ressourcen – entweder der Ärztliche Bereitschaftsdienst oder die Notfallambulanz zuständig, an die der Patient verwiesen würde.
Wir werden Mitte nächsten Monats der Öffentlichkeit ein Modellprojekt vorstellen, das im Klinikum Höchst angesiedelt ist und genau diesen Grundgedanken folgt: einer besseren Steuerung der Patienten durch das Vorschalten einer ärztliche besetzten Stelle, die über die angemessene Behandlungsebene entscheidet. Die Vertreterversammlung der KVH hat sich zudem bei ihrer Klausurtagung im August intensiv mit der Frage der Zukunft der Notfallversorgung in Deutschland beschäftigt. Wir sehen uns in diesen Überlegungen bestätigt, enthält das Konzept des Sachverständigenrates doch an vielen Stellen identische Strukturen zur dringenden Neuordnung der Notfallversorgung.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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