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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

VV-Resolution Arzneimittelengpässe

14.03.2017

Pressemeldung der KV Hessen vom 14. März 2017

Arzneimittelengpässe: KV Hessen fordert Bundesgesundheitsministerium zum Handeln auf

Frankfurt, 14.03.2017 – Bei ihrer Sitzung am vergangenen Samstag hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen eine Resolution verabschiedet, in der sie ein verpflichtendes und sanktionsbewehrtes Register für die Vorhaltung bestimmter versorgungsrelevanter Wirkstoffe gefordert. Hintergrund sind Engpässe in der Versorgung mit bestimmten Wirkstoffen oder Impfstoffen, die sich in den letzten Jahren teilweise dramatisch entwickelt haben.

Resolution der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zur Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten und Impfstoffen (im Wortlaut):

„Aufgrund von Monopolisierung und überwiegender Wirkstoffproduktion außerhalb der EU ist es in den vergangenen Jahren zum Entzug von versorgungsrelevanten Medikamenten und Impfstoffen in Deutschland gekommen. Exemplarisch seien hier die beiden Produkte zur Impfung gegen Diphterie, Tetanus, Pertussis und Polio in der Viererkombination genannt. Seit Monaten werden die Verfügbarkeitsdaten auf der Seite des Robert-Koch-Instituts prolongiert, so dass diese beiden Impfstoffe mittlerweile bald ein Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hierdurch entstehen Impflücken vom Jugendalter bis ins hohe Erwachsenenalter. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen fordert das Bundesgesundheitsministerium und die entsprechenden Länderministerien dazu auf mittels Änderungen des Arzneimittelgesetzes ein verpflichtendes, sanktionsbewehrtes Register zur Verfügbarkeit von versorgungsrelevanten Wirkstoffen zu installieren sowie der Monopolbildung in Form außereuropäischer Produktionsstätten entgegen zu wirken.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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