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Liebe Journalisten, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Medienvertreter. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Pressemeldungen 2017

VV-Resolution Budgethaftung

15.03.2017

Pressemeldung der KV Hessen vom 15. März 2017

KV Hessen fordert Positivliste für Medikamentenversorgung – auch Verordnung von Physiotherapie muss regressfrei werden

Frankfurt, 15.03.2017 – Bei ihrer Sitzung am vergangenen Samstag hat die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen eine zweite Resolution verabschiedet, in der sie die Umkehrung der bisherigen „Logik“ bei der ärztlichen Verordnung von Arznei- und Heilmitteln fordert. Bisher werden die verordnenden Ärzte in Haftung genommen und sind damit nach wie vor von teilweise beachtlichen Regressen bedroht. Eine Positivliste, mit der verbindlich geregelt wird, was verordnet werden darf, könnte hier für Abhilfe sorgen. Darüber hinaus, so die VV, solle die Verordnung von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie und Hilfsmitteln regressfrei möglich sein.

Resolution der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln (im Wortlaut):

„Im deutschen Gesundheitswesen gibt es ein weltweit einmaliges undurchschaubares Gewirr von Regelungen, die bei der Verordnung von Medikamenten und Heilmitteln beachtet werden müssen. Andernfalls drohen empfindliche Strafen – die im Rahmen des Entlass-Managements zukünftig auch für junge Krankenhaus-Kollegen gelten werden.

Wir fordern klare Regelungen, zum Beispiel durch eine Positivliste für die Medikamentenversorgung. Sowie eine regressfreie Regelung für die Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und zur Hilfsmittelversorgung.

Ansonsten müssen deutsche Politiker erklären, warum sie – weltweit einmalig – eine persönliche Budgethaftung der Ärzte gut finden, für sich selbst aber in vergleichbarer Verantwortung für andere als untragbares Risiko ablehnen.“

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 24741-6995, Petra Bendrich, Telefon 069 24741-6988, Telefax 069 24741-68818, E-Mail: presse(at)kvhessen.LÖSCHEN.de.


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