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Michael Fellinghauer,
Teamleiter Abrechnung Sonderverträge

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Abrechnungsinformationen

Informationen Auslandskrankenversicherte

11.03.2015

Infos zur Behandlung und  Abrechnung von im Ausland versicherten Patienten.

Änderung beim Umgang mit europäischer Krankenversicherungskarte

Für den Umgang mit der europäischen Krankenversicherungskarte in deutschen Praxen hat es zum 1. Januar 2015 geringfügige Änderungen gegeben. Sie betreffen vor allem das Statusfeld auf dem Abrechnungsschein sowie auf Rezepten und Überweisungen. Hintergrund ist die Umstellung auf das Datenformat der eGK.  

Patienten, die im europäischen Ausland krankenversichert sind und hierzulande erkranken, legen als Anspruchsnachweis für die Behandlung in der Regel eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) vor. Das betrifft Patienten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz (EWR/CH-Fälle). 

Das ändert sich bei der Abrechnung 

Vertragsärzte rechnen die Kosten für die Behandlung mit ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nach dem Ersatzverfahren ab. Dazu stellen sie einen Abrechnungsschein (Muster 5) aus. Anders als bisher müssen sie darauf im Feld „Status“ aber nicht mehr „10007“ angeben. Stattdessen geben sie bei „Versichertenart“ eine 1 und bei „Besondere Personengruppe“ eine 7 an. 

 

Änderungen bei Verordnungen und Überweisungen 

Auch im Personalienfeld auf Rezepten und Überweisungen ist nicht mehr die „10007“ im Feld Status anzugeben. Stattdessen steht auch hier bei „Versichertenart“ eine 1 und bei „Besondere Personengruppe“ eine 7. Hintergrund: Umstellung auf das eGK-Datenformat. 

Die Anwendung der EHIC regelt Anlage 20 des Bundesmantelvertrags-Ärzte („Vereinbarung zur Anwendung der europäischen Krankenversicherungskarte“). Erforderlich wurde die Änderung hier vor allem, weil mit der bundesweiten Umstellung auf das Datenformat der eGK auch die Reihenfolge der Informationen im Statusfeld angepasst wurde. 

 

Redaktionelle Klarstellungen 

Zeitgleich mit den beschriebenen Änderungen wurden zum 1. Januar 2015 auch einige redaktionelle Klarstellungen vorgenommen. So dürfen im Ausland Krankenversicherte nur solche aushelfenden deutschen Krankenkassen wählen, die auch nach deutschem Recht wählbar sind. 
Ein Patient aus dem EWR/CH-Raum soll beispielsweise, wenn er sich von einem Vertragsarzt in Frankfurt behandeln lässt, auch nur die AOK Hessen als aushelfende Krankenkasse wählen können und nicht die AOK Niedersachsen.
Klargestellt wurde auch, dass die Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln auf den dafür vorgesehenen Mustern erfolgen soll. Konkret sind das die Muster 8, 8a, 13, 14, 15, 18 der Anlage 2/2a BMV-Ärzte. 

 

Praxisinformation wird demnächst aktualisiert 

Die KBV wird die Praxisinformation „Checkliste für die Praxis: So funktioniert die Abrechnung bei Patienten, die im Ausland krankenversichert sind“ (derzeitiger Stand: März 2013) demnächst aktualisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 


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