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Liebe Mitglieder, im Bereich „Honorar / Abrechnung“ sorgen wir dafür, dass aus Leistungen Honorar wird. Wir achten darauf, dass alles seinen rechten Gang geht – und Ihre Leistungen nicht nur gewürdigt, sondern auch so weit wie möglich honoriert werden.

Sanela Scheel,
Abrechnung

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Alles für Ihre Abrechnung

EBM-Änderungen und Beschlüsse (gültig ab 1. Oktober 2017)

06.11.2017

Hier informieren wir Sie kurz und kompakt über wichtige EBM-Änderungen mit Wirkung zum 1. Oktober 2017. Neu:Änderungen zum Thema Substitution

Cannabis: Neue Leistungen im EBM rückwirkend zum 1. Oktober 2017

Rückwirkend zum 1. Oktober 2017 sind drei neue Leistungen zur Vergütung des Aufwandes bei der Versorgung mit Cannabis sowie Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabinol in den EBM aufgenommen worden. Seit Einführung des sogenannten Cannabis-Gesetzes im März dieses Jahres können Sie diese auf einem Betäubungsmittelrezept  verordnen. Die neuen GOP betreffen die Aufklärung des Patienten über die verpflichtende Begleiterhebung, die Erfassung und Übermittlung der Daten im Rahmen der Begleiterhebung sowie Ihre ärztliche Stellungnahme für die Krankenkasse bei Beantragung.

Näheres zu den neuen Leistungen haben wir für Sie in einem ebm.aktuell zusammengefasst.
Weitere Informationen zu der Verordnung von Cannabis finden sie unter untenstehendem Link.

Ambulante Palliativmedizin

Um die palliativmedizinische Versorgung im ambulanten Bereich weiter auszubauen und die Lücke zur spezialisierten Palliativversorgung (SAPV) zu verringern wird der Abschnitt 37.3 mit acht neuen Leistungen in den EBM eingeführt. Diese betreffen unter anderem Zeitaufwände für längere Hausbesuche, Teilnahmen an Fallkonferenzen sowie die Erreichbarkeit des Arztes in kritischen Phasen. Für vier der Gebührenordnungspositionen benötigen Sie eine Abrechnungsgenehmigung der KV Hessen. Den entsprechenden Antrag finden Sie untenstehend. Näheres zu den neuen Leistungen haben wir für Sie in einem ebm.aktuell zusammengefasst.

Interner Link:

Palliativ-Versorgung

Substitution

Zum 1. Oktober 2017 wurden drei wesentliche Änderungen im EBM bei der Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger eingeführt. Diese betreffen die Take-Home-Vergabe, die Substitutionsbehandlung bei Hausbesuchen und die Konsiliarverfahren. Näheres zu den neuen Leistungen haben wir bereits für Sie in einem ebm.aktuell zusammengefasst.

Für das vierte Quartal 2017 konnte nach Verhandlungen mit den Krankenkassen erreicht werden, dass die hessische Vergütungsregelung mit 28,55 Euro für die Take-Home-Vergabe bestehen bleibt. Die Abrechnung erfolgt über die neue GOP 01949 EBM.

Alles Weitere betreffend der Take-Home-Vergabe, insbesondere hinsichtlich einer hessischen Vergütungsregelung ab 2018, wird momentan zwischen der KV Hessen und den hessischen Krankenkassen verhandelt. Über das Ergebnis werden wir Sie schnellstmöglich informieren.

Weitere Informationen zu der Substitutionsbehandlung, der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) und der Richtlinie der Bundesärztekammer (BÄK-RL) finden Sie unter dem untenstehenden Link.

Funktionskontrolle Schrittmachersysteme

Die Leistungen für die konventionelle und telemedizinische Funktionskontrolle von Schrittmachersystemen werden jeweils als eigenständige GOP im EBM abgebildet. Die Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Aggregattyp der Schrittmacher. Hierbei wird zwischen Herzschrittmacher, Kardioverter/ Defibrillator (ICD) und CRT unterschieden. Betroffen sind die Kapitel 4 (Kinder- und Jugendmedizin) und Kapitel 13 (Innere Medizin).

Epilation mittels Lasertechnik

Ab dem 1. Oktober 2017 wird die Epilation mittels Lasertechnik bei Mann-zu-Frau Transsexualismus im Rahmen geschlechtsangleichender Maßnahmen durch die neuen GOP 02325 bis 02328 in den Abschnitt 2.3 des EBM aufgenommen. Die neuen Leistungen ermöglichen die Epilation an Gesicht und/ oder Hals und an einer Hand und/ oder den Händen. Um die Leistungen abrechnen zu können sind gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Näheres finden Sie im unten stehenden ebm.aktuell beziehungsweise im Beschluss des Bewertungsausschusses.

Spezialisierte geriatrische Diagnostik

Bei der spezialisierten geriatrischen Diagnostik entfällt die Überweisungspflicht für geriatrisch spezialisierte Ärzte und Hausärzte, die gemeinsam in einer BAG oder in einem MVZ tätig sind und für geriatrisch spezialisierte Hausärzte (Personalunion). Was hierbei beachtet werden muss, können Sie dem beigefügten Rundschreiben entnehmen.

Detailänderungen

Die Detailänderungen der 398. Sitzung des Bewertungsausschusses beinhalten neben redaktionellen Änderungen unter anderem die Information zur Übergangsfrist der Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie (GOP 34921). Diese wird nicht weiter verlängert. Die Untersuchung kann bei fehlender Qualitätssicherung und fehlendem Aufklärungsgespräch nicht mehr abgerechnet werden. Die Kennzeichnung 34291Q entfällt.

Die Leistungen zur Hyposensibilisierung (Abschnitt 30.1.3) können in einem Zeitraum von drei Tagen, beginnend mit dem Operationstag, neben der ambulanten Operation abgerechnet werden. Präambel 31.2.1 Nr. 8.

Vertragsärzte mit QS-Genehmigung zur Schmerztherapie sind zur Abrechnung der GOP 37100, 37102, 37113 und 37120 berechtigt.

Anpassung Präambel 40.1 Nr. 3: Die Kostenpauschale 40306 (Kostenpauschale zur GOP 34291) kann nun auch im belegärztlichen Behandlungsfall abgerechnet werden.

Die genauen Änderungen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Beschluss.

 

Detailänderungen rückwirkend zum 1. Oktober 2017 (BA 404. Sitzung)

In seiner 404. Sitzung (Teil C) hat der Bewertungsausschuss rückwirkend zum 01.10.2017 folgende Änderungen Beschlossen:

Der  5. Absatz der Nr. 4.3.1 der allgemeinen Bestimmungen wird hinsichtlich der Arzt-Patienten-Kontakte an die Videosprechstunde angepasst.

Palliativmedizin klarstellende Änderung: Die GOP 37314 (Konsiliarpauschale) ist nicht neben den GOP 37305 und 37306 (Zuschläge Besuch) berechnungsfähig.

Der Beschluss der 404. Sitzung BA enthält unter Nr. 2 bis Nr. 9 Anpassungen der Formulierungen an die entsprechenden Richtlinien. Nr. 11 bis Nr. 13 enthalten redaktionelle und klarstellende Änderungen.

Humangenetik

Die derzeitigen Regelungen zur Berechnungsfähigkeit der GOP 11502, 11503, 11513 und 11514 bei vorgeburtlichen Indikationen werden bis zur endgültigen Anpassung weitergeführt. Demnach sind die Leistungen im Ausnahmefall auch pränatal berechnungsfähig und erfordern sowohl die Angabe der medizinischen Notwendigkeit als auch eine gesonderte Kennzeichnung. Bitte kennzeichnen Sie daher diese Leistungen mit „V“. (BA 404. Sitzung Teil D Protokollnotiz)

Detailänderungen rückwirkend zum 1. Oktober 2017 (BA 406. Sitzung)

Zu den EBM-Änderungen hinsichtlich der Abrechnungssystematik bei  Schrittmacher-systemen wurden zum vierten Quartal 2017 zwei kleine inhaltliche Klarstellungen durchgeführt.

Eine weitere Nachbesserung betrifft die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung: Es wurde im EBM klargestellt, dass Sie die internistischen Grundpauschalen (GOP 13210 bis 13212) auch im Behandlungsfall neben der Anleitung zur Selbstanwendung eines Real-Time-Messgerätes zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (GOP 13360) abrechnen können.

 

 


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