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Liebe Mitglieder, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Journalisten. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Rundschreiben der KV Hessen 2016

Wunscheinweisungen – Umfrage des Zi

05.10.2016

Rundschreiben vom 5. Oktober 2016 an alle ärztlichen Mitglieder der KV Hessen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wenden uns heute mit einer großen Bitte an Sie. Haben Sie das auch schon erlebt: Ein Patient, der ambulant oder stationär im Krankenhaus war, kommt zu Ihnen und bittet Sie um eine rückwirkende oder eine zweite Einweisung, weil das Krankenhaus ihn dazu aufgefordert hat.

Sie verstehen das nicht, da Sie der Auffassung sind, dass die erbrachte oder geplante Leistung eigentlich prä- oder poststationär zu erbringen ist, für die beabsichtigte ambulante Leistung  das Krankenhaus eigentlich keine Ermächtigung besitzt, weil es genug niedergelassene Kolleginnen und Kollegen gibt, die diese erbringen könnten oder die Weiterbehandlung durch Sie sogar problemlos möglich wäre.
 
Wir  Niedergelassenen fühlen uns hierdurch zum Teil erheblich unter Druck gesetzt. Patienten fühlen sich günstigsten Falls verunsichert, häufig werden sie aber ebenfalls unter massiven Druck gesetzt, bis hin zur Androhung, sie müssten andernfalls die Leistung privat bezahlen. 
Kommen Sie dem Patientenwunsch nach, riskieren Sie womöglich, in Wirtschaftlichkeitsprüfungen auffällig zu werden. Eine Krankenhauseinweisung für eine reine ambulante Leistung ohne jeden prä- oder poststationären Zusammenhang wäre auch noch unzulässig. 

Um diesem Trend endlich wirksam etwas entgegen setzen zu können, braucht es konkrete Daten. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) greift daher aktuell das Thema „Wunscheinweisungen“ auf und führt im vierten Quartal 2016 eine entsprechende Umfrage durch. Ziel ist es, den Umfang der nicht gerechtfertigten Anforderungen durch Krankenhäuser in Deutschland flächendeckend zu erheben. Dabei soll eine Bestandsaufnahme erstellt werden, in welchem Maße ungerechtfertigte Anforderungen von Krankenhäusern den Versorgungsalltag von Vertragsärzten belasten.     

Wir wissen, dass Sie in Ihren Praxen nun schon mehr als genug Bürokratie
haben und dass sich niemand von Ihnen um solch eine Erhebung reißt.
Wir würden uns daher auch nie mit dieser Bitte an Sie wenden, wenn wir
nicht von der Notwendigkeit wirklich überzeugt wären.

Daher würden wir uns nicht nur sehr freuen, sondern glauben, dass es in
unser aller Interesse ist, wenn möglichst viele von Ihnen an der Umfrage
teilnehmen. 

Anbei erhalten Sie dazu

1. ein Infoblatt,

2. den Rückmeldebogen sowie

3. eine Ausfüllhilfe.


Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung, bedanken uns im Voraus für Ihre Mithilfe und verbleiben

mit freundlichen kollegialen Grüßen

                                                                                                                                                                                                                                                       

Frank Dastych                                                             Dr. Günter Haas
Vorstandsvorsitzender                                                 stv. Vorstandsvorsitzender


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