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Liebe Mitglieder, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Journalisten. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Rundschreiben 2016

Hier finden Sie die Rundschreiben der KV Hessen aus dem Jahr 2016.

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Rundschreiben 2015

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Rundschreiben der KV Hessen 2017

Hessische Krankenkassen verweigern weitere Finanzierung förderungswürdiger Leistungen

03.03.2017

Rundschreiben an alle Mitglieder der KV Hessen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den vergangenen Jahren ist es uns jeweils gelungen, mit den hessischen Krankenkassen einen Katalog förderungswürdiger Leistungen als Bestandteil des Honorarvertrages zu vereinbaren. Mit einem Gesamtvolumen von 11 Mio. Euro/Jahr konnten wir so zahlreiche Leistungen über die eigentliche EBM-Honorierung hinaus um im Schnitt ca. zehn Prozent besser vergüten, wie zum Beispiel bestimmte Hausbesuche bei Versicherten über 60 Jahre, die Versorgung chronisch Kranker sowie die psychiatrische Betreuung (vgl. Anlage 2 zum HV 2016).

Diese spezielle finanzielle Förderung wird nun von den hessischen Krankenkassen massiv in Frage gestellt. War es in den vergangenen Jahren auch trotz eines ggf. zu Jahresbeginn noch nicht final ausverhandelten Honorarvertrags möglich, mit den Kassen einen Fortbestand der Förderung zumindest für ein Quartal zu vereinbaren, weigern sich die hessischen Kassen bisher, eine entsprechende Zusage abzugeben. Das Geld, das wir für die Fortführung der Förderung in Höhe von rund 2,75 Mio. Euro/Quartal brauchen, steht uns also nicht mehr zur Verfügung und eine Stützung aller förderungswürdigen Leistungen zu Lasten der haus- bzw. fachärztlichen Honorartöpfe ist nicht praktikabel. Aufgrund der besonders prekären Finanzausstattung hat der Beratende Fachausschuss Fachärzte jedoch übergangsweise entschieden, die Förderung der GOP’s EBM 14 210, 14 211, 14 220, 14 240, 14 313 und 14 314 EBM der Kinder- und Jugendpsychiater fortzuführen. Gleiches gilt für den Zuschlag bei der Behandlung HIV-Infizierter (Pseudoziffer 99099), den wir zu Lasten des fachärztlichen Gesamthonorars stützen werden. Für die Stützung der genannten Leistungen liegen Anträge an die Vertreterversammlung vor, die am 11. März 2017 tagt. Die Leistungen sollen allerdings quotiert vergütet werden – entsprechend der Vergütungs-Quote des Vorjahresquartals.

Wir werden Sie in den kommenden Wochen über den Fortgang der Verhandlungen zum Honorarvertrag 2017 informieren. Das Verhalten der hessischen Krankenkassen können wir noch nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, hatten wir doch in den letzten Jahren in der Frage der förderungswürdigen Leistungen immer tragfähige Kompromisse erzielen können.

 

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihre

Frank Dastych                                                 Dr. Eckhard Starke
Vorstandsvorsitzender                                     stv. Vorstandsvorsitzender


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