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Liebe Mitglieder, wer gehört werden will, muss sein Gegenüber kennen. Wir verstehen uns als Kommunikations-Manager. Mitglieder erwarten von uns andere Informationen als Kollegen oder Journalisten. Daher schreiben wir zielgruppengerecht in „Auf den Punkt“, für die interne Kommunikation oder für Tageszeitungen und andere Medien.

Petra Bendrich,
Kommunikation,
stellv. Pressesprecherin

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Rundschreiben 2016

Hier finden Sie die Rundschreiben der KV Hessen aus dem Jahr 2016.

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Rundschreiben 2015

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Rundschreiben der KV Hessen 2017

Partnerpraxen weiterhin gesucht!

07.08.2017

Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern startet jetzt

An alle hausärztlichen und grundversorgend
fachärztlichenMitglieder der KV Hessen

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufbauend auf unser Schreiben vom 03.05.2017 zum Thema Partnerpraxen möchten wir Sie erneut für dieses Thema sensibilisieren. Gleichzeitig möchten wir Sie informieren, dass eine Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern kurzfristig anlaufen wird. Zu diesem Zweck wird die KV Hessen die mit Ihrer Hilfe entstandene Liste der Partnerpraxen der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) zur Verfügung stellen.

Die ambulante Notfallversorgung ist nicht nur hessenweit nach wie vor ein brisantes Thema. Beim Treffen der Vorsitzenden der Berufsverbände am 22.06.2017 ist die ambulante Notfallversorgung aufgrund ihrer politischen Brisanz und damit möglicherweise einhergehenden Folgen und Schwierigkeiten intensiv diskutiert worden. Wir freuen uns, die Vorsitzenden der hessischen Berufsverbände an unserer Seite zu wissen und deren Unterstützung hinsichtlich der noch zu etablierenden Partnerpraxen zu haben. Indem wir die Leistungsfähigkeit der ambulanten Versorgung praktisch und praxisnah dokumentieren, entziehen Sie den Gegnern die Argumente dafür, uns Vertragsärzten die ambulante Versorgung streitig zu machen. Auch aus finanziellen Gründen ist es wichtig, ambulante Fälle im ambu­lanten Bereich zu versorgen. Sie sorgen damit dafür, dass nicht noch mehr Honorar für ambulante Leistungen in den Bereich der Krankenhäuser abfließt!

Die positive Resonanz auf unser Schreiben war beachtlich und nachdem wir eine Liste mit Partnerpraxen erstellt haben, werden wir die von Ihnen angegebenen Kontaktdaten nun der Geschäftsführung der Hessischen Krankenhausgesellschaft zur Verfügung stellen, damit eine Zusammenarbeit zwischen Zentraler Notaufnahme und Partnerpraxis erfolgen kann. Zusätzlich werden wir die Liste nachrichtlich allen gemeldeten Kolleginnen und Kollegen zusenden, damit alle wissen, wer in Ihrer Umgebung in Frage kommt.

Sollten Sie gegen die Weitergabe Ihrer Kontaktdaten Einwände haben, bitten wir Sie um Mitteilung bis zum 28.08.2017.

Diejenigen Praxen, die sich noch nicht dafür entscheiden konnten, als Partnerpraxis zu fungieren, möchten wir ebenfalls dafür gewinnen. Helfen Sie uns, die ambulante Notfallversorgung auch weiterhin sicherstellen zu können. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung, liebe Kolleginnen und Kollegen! Neben den politischen Aspekten sollten Sie daran denken, dass ein neuer Patient selbstverständlich auch wieder einen neuen RLV-Fallwert auslöst, was sich durch die quartalsgleiche Fallzählung unmittelbar positiv auf Ihre Vergütung auswirkt. Wir suchen weiterhin in der Umgebung der hessischen Kliniken, die an der Notfallversorgung teilnehmen, Partnerpraxen, die bereit sind, Patienten tagsüber kurzfristig aufzunehmen, die eigentlich in die ambulante Versorgungsebene gehören.

Werden Sie Partnerpraxis!

Sie sollten folgende Eigenschaften erfüllen: im ländlichen Bereich sollte Ihre Praxis nicht weiter als 10 km, im städtischen Bereich nicht weiter als 5 km von der Klinik entfernt sein. Darüber hinaus sollte es Ihre Praxisorganisation zulassen, dass Sie ambulante „Notfälle“ kurzfristig behandeln bzw. zumindest eine Erstsichtung ermöglichen. Zudem müsste eine telefonische Erreichbarkeit Ihrer Praxis für das Krankenhaus zumindest Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 8:00 und 17:30 Uhr und Mittwoch und Freitag bis 14:00 Uhr durchgehend gewährleistet sein. Dies könnte beispielweise im wöchentlichen Wechsel Partnerpraxis erfolgen. Es ist dabei sicher nicht zwingend notwendig, dass alle gemeldeten Praxen in der Umgebung eines Krankenhauses gleichzeitig zur Verfügung stehen müssen. In den Mittags- oder Randzeiten können unseres Erachtens durchaus kollegiale Absprachen den Krankenhäusern direkt mitgeteilt werden.

Füllen Sie bitte den angehängten Rückmeldebogen aus (siehe PDF-Datei zum Download). Unser Ziel ist es, den Krankenhäusern auf Basis der Rückmeldungen eine Liste jeweils umliegenden Partnerpraxen zur Verfügung zu stellen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen, Ihre
                                                                                                                                                                                                                                
Frank Dastych                    Dr. Eckhard Starke
Vorstandsvorsitzender        stv. Vorstandsvorsitzender


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