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Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

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Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

Ambulantes Operieren

30.09.2014

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihren Ansprechpartnerinnen sowie alle weiteren Infos und Downloads.

Beate Winterhalter
Tel: 069 24741-6551
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.ambulantes-op(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Stefanie Gilmer
Tel: 069 24741-6354
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.ambulantes-op(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Ambulantes Operieren
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Ambulantes Operieren

AOP-Leistungen und sonstige stationäre Eingriffe im Krankenhaus werden im AOP-Vertrag nach § 115b Abs. 1 SGB V sowie in der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zum ambulanten Operieren geregelt. Der AOP-Vertrag legt einheitliche Rahmenbedingungen zur Durchführung ambulanter Operationen und sonstiger stationärer Eingriffe fest. Dies umfasst sowohl den niedergelassenen Bereich als auch die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Vertragsärzten und Krankenhausärzten. Sämtliche Operationen und stationsersetzende Eingriffe, die ambulant durchgeführt werden können, sind in einem Katalog als Anhang im AOP-Vertrag aufgelistet.

Für die Ausführung und Abrechnungen von ambulanten Operationen und sonstigen stationären Eingriffen benötigen Vertragsärzte eine Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen. Zudem gelten spezielle Qualitätssicherungsmaßnahmen, die in der Qualitätssicherungsvereinbarung ambulante Operationen nach § 135 Abs. 2 festgehalten sind. Die Vereinbarung regelt die fachlichen, organisatorischen, hygienischen, räumlichen und apparativ-technischen Voraussetzungen.

Wer kann die Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Eingriffen nach § 115 b SGB V beantragen?

Fachärzte aus den folgenden Bereichen:

  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Innere Medizin
  • Lungen- und Bronchialheilkunde
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
  • Neurochirurgie
  • Orthopädie
  • Radiologie
  • Urologie

Welche Leistungen können Sie abrechnen

Sie können Leistungen des Kapitels 31.2 EBM – aufgeführt in der Anlage 1, Abschnitt 1 zum AOP-Vertrag nach § 115 b SGB V – sowie Leistungen aus den arztgruppenspezifischen Kapiteln – aufgeführt in der Anlage 1, Abschnitte 2 und 3 zum AOP-Vertrag nach § 115 b SGB V abrechnen. Die Ausführung und Abrechnung von Eingriffen gemäß § 115 b SGB V im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung ist erst nach Erteilung einer Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen zulässig.

Wie erfolgt die Erteilung einer Genehmigung?

Die Erteilung einer Genehmigung erfolgt nach einem Antragsverfahren bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen.

Ein wichtiger Hinweis für Sie!

Genehmigungen zur Ausführung und Abrechnung von genehmigungspflichtigen Leistungen können grundsätzlich nicht rückwirkend ausgesprochen werden. Eine Genehmigung kann in der Regel erst zu dem Datum erteilt werden, zu dem die Antragsunterlagen mit den entsprechenden Qualifikationsnachweisen vollständig bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen eingegangen sind. Hierbei wird auch der Zeitpunkt der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung (Zulassung, Niederlassung, Ermächtigung oder Angestellter Arzt) berücksichtigt, somit werden Genehmigungen nicht vor der Zulassung etc. erteilt.

Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen?

Sie müssen fachliche, organisatorische, hygienische, räumliche und apparativ-technische Voraussetzungen vorweisen können. Zur Nachweisführung der fachlichen Anforderungen sind Ihre Zeugnisse über die fachliche Befähigung bzw. Nachweise über den Abschluss einer zusätzlichen Weiterbildung für bestimmte Eingriffe vorzulegen.

Und noch ein Hinweis für Sie!

Hinweis: Die Eingriffe gemäß § 115 b SGB V gliedern sich nach Ausmaß und Gefährdungsgrad auf der Grundlage der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes in vier verschiedene Kategorien (1. Operationen, 2. kleinere invasive Eingriffe, 3. invasive Untersuchungen, vergleichbare Maßnahmen und Behandlungen, 4. Endoskopien), für die jeweils andere räumliche Ausstattungen und apparativ-technische Voraussetzungen gelten.


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