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Liebe Mitglieder, ob die genaue Erläuterung des Honorarbescheids vor Ort oder eingehende Informationen zu Kooperationsformen: Unsere Aufmerksamkeit gilt immer ganz dem Thema, das Sie gerade beschäftigt. Unter dem Punkt „Beratung“ finden Sie eine Übersicht der uns am häufigsten gestellten Fragen – und die Antworten dazu.

Michael Möllmann,
BeratungsCenter Gießen

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Praxisbörse

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Der Weg in die Praxis

Informationen zur Zulassung

29.12.2016

Hier haben wir Ihnen die Voraussetzungen und Bedingungen für die Gründung einer Praxis zusammengestellt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ein BeratungsCenter. Nähre Infos finden Sie unter den folgenden Links. Vielleicht klären sich aber mit den hier bereit gestellten Informationen bereits einige Fragen vorab.

Links zu den Kontaktdaten der jeweiligen Standorte und BeratungsCenter:

Darmstadt

Frankfurt

Gießen

Kassel

Wiesbaden

Zulassung und Niederlassung als Vertragsarzt oder -psychotherapeut

Was ist Zulassung, was ist Niederlassung? Die Unterschiede: 

  • Die Zulassung ist ein Verwaltungsakt und die Voraussetzung für die Behandlung von Kassenpatienten durch den niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten. Nach dem SGB V und der Zulassungsverordnung wird der Arzt/Psychotherapeut auf Antrag vom zuständigen Zulassungsausschuss zugelassen.
  • Die Niederlassung ist die tatsächliche Aufnahme der Tätigkeit in eigener Praxis (Privat- und Kassenpatienten).

Voraussetzungen für die Zulassung

Die Zulassung kann jeder Arzt bzw. Psychotherapeut beantragen. Voraussetzung ist ein Nachweis über die Eintragung in ein Arztregister / Psychotherapeutenregister, die Berechtigung zum Führen einer Facharztbezeichnung und die Eignung zu Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit. Einer Zulassung steht entgegen, wenn schwerwiegende Mängel in der Person des Arztes / Psychotherapeuten liegen, z.B. geistige Erkrankung, Behinderung, Rauschgiftabhängigkeit, Alkoholsucht. Außerdem ein Beschäftigungsverhältnis, das den Antragsteller daran hindert, in ausreichendem Maße für die vertragsärztliche Versorgung zur Verfügung zu stehen. Ein weiterer Grund ist die Anordnung von Zulassungsbeschränkungen aufgrund von Überversorgung. Die Zulassung endet mit dem Tod, mit dem Wirksamwerden eines Verzichts oder mit dem Wegzug aus dem Zulassungsbezirk.

Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (Ärzte-ZV)

Die wichtigste Rechtsgrundlage für die Formalitäten vor einer Zulassung oder Ermächtigung ist die Zulassungsverordnung für Vertragsärzte. Die aktuelle Version der Zulassungsverordnung finden Sie über den Link am Ende der Seite.

Wartelisten nach § 103 Abs. 5 SGB V

Nach den Bestimmungen des SGB V § 103 Abs. 5 kann ein Arzt oder Psychotherapeut auf die Warteliste gesetzt werden, wenn er sich zuvor auf einen ausgeschriebenen Vertragsarztsitz beworben hat. Die Aufnahme in die Warteliste kann beim Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung beantragt werden. Für jede Versorgungsebene ist für Sie ein gesonderter Antrag hinterlegt.
Achtung! Die Formulare sind unten als PDF zum Ausfüllen hinterlegt; das Drucken kann länger dauern. Schneller geht es, wenn Sie sie zuerst auf Ihrem PC abspeichern und dann drucken.

Angesprochene Zielgruppen

Im Folgenden finden Sie Richtlinien und Zielgruppen, für die wir am Ende der Seite Dokumente zur Verfügung stellen.

  • Für die hausärztliche Versorgung gem. § 11 Bedarfsplanungs-Richtlinie: Fachärzte für Allgemeinmedizin, prakt. Ärzte, Internisten - hausärztlich
  • Für die allgemeine fachärztliche Versorgung gem. § 12 Bedarfsplanungs-Richtlinie: Augenärzte, Chirurgen, Frauenärzte, Hautärzte, HNO-Ärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Urologen, Kinderärzte
  • Für die spezialisierte fachärztliche Versorgung gem. § 13 Bedarfsplanungs-Richtlinie: Anästhesisten, Internisten - fachärztlich , Kinder- und Jugendpsychiater, Radiologen
  • Für die gesonderte fachärztliche Versorgung gem. § 14 Bedarfsplanungs-Richtlinie: Humangenetiker, Laborärzte, Neurochirurgen, Nuklearmediziner, Pathologen, Physikalische- und Rehabilitationsmediziner, Strahlentherapeuten, Transfusionsmediziner

Hinweis: Sollten Sie Ihr Fachgebiet hier nicht wiederfinden, haben Sie die Möglichkeit, in der Bedarfsplanungs-Richtlinie (Liink zur Homepage des GBA) die entsprechenden ausführlich beschriebenen Arztgruppen zu finden.

Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Aufnahme in die Warteliste für den beantragten Planungsbereich ist die Eintragung im Arztregister.

Die Wahl des Standortes

Die Wahl des Standortes hat eine sehr wichtige Bedeutung. Sie sollten sie frühzeitig vor der geplanten Niederlassung treffen. Die richtige Wahl des Standorts ist maßgebend für die Rentabilität der späteren Praxis und die wirtschaftliche Existenz des Arztes / Psychotherapeut in den nächsten Jahren. Diese wird auch durch gesetzliche Maßnahmen wie Zulassungsbeschränkungen und ein Niederlassungsrisiko durch restriktive Vergütungsregelungen beeinflusst.Wichtig ist jedoch auch, wie ein Arzt bzw. Psychotherapeut seine Praxis führt und sich weiterbildet. Um der Konkurrenzsituation gewachsen zu sein, muss der Praxisinhaber nicht nur medizinische und psychotherapeutische Leistungen erbringen, sondern auch seine Praxis wie ein Wirtschaftsunternehmen führen. Auch finanzieren Banken Arzt- und Psychotherapeutenpraxen nicht mehr so großzügig wie früher. Sie legen großen Wert auf betriebswirtschaftlich abgesicherte Standortanalysen.Die KV Hessen unterstützt Sie dabei mit umfangreichen Seminarangeboten rund um die vertragsärztliche bzw. -psychotherapeutische Tätigkeit. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung können Sie eine kostenlose Niederlassungsberatung in Anspruch nehmen. Die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Anfang der Seite.

Die KV ist gegenüber den Krankenkassen zur Sicherstellung der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten nach Gesetz, Satzung und Vertrag verpflichtet. Durch diesen Sicherstellungsauftrag wird ein ausreichendes, flächendeckendes Versorgungsnetz in einer für die Versicherten zumutbaren Entfernung gewährleistet. Der Anspruch auf bedarfsgerechte Versorgung wird in einer Bedarfsplanung gesteuert. Sie ist Grundlage für die Niederlassungsberatung in den KVen. Der dort vorliegende Informationsstand über die regionalen Verhältnisse und der fachgruppenspezifischen Versorgungsleistungen garantiert eine effiziente Hilfestellung bei der Standortwahl.

Weitere wichtige Fakten sind:

  • Altersstruktur
  • Sozialstruktur
  • Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
  • Parkplätze
  • Konkurrenzsituation
  • Ermächtigungen von Krankenhausärzten / Psychotherapeuten

Externe Links

Zulassungsverordnung (Link zur Homepage der KBV)

www.za-hessen.de (Homepage des Zulassungsausschusses)


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