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Liebe Mitglieder, ob die genaue Erläuterung des Honorarbescheids vor Ort oder eingehende Informationen zu Kooperationsformen: Unsere Aufmerksamkeit gilt immer ganz dem Thema, das Sie gerade beschäftigt. Unter dem Punkt „Beratung“ finden Sie eine Übersicht der uns am häufigsten gestellten Fragen – und die Antworten dazu.

Michael Möllmann,
BeratungsCenter Gießen

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Unternehmen Praxis

Unterweisungspflichten Praxisteam

20.07.2016

Bei Fragen zur Unterweisungspflicht wenden Sie sich gerne an die genannten Ansprechpartner!

Team Qualitäts- und Veranstaltungsmanagement
Tel 069 24741-7551
Fax 069 24741-68841
E-Mail: qm-info(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Mit Unterweisungen informieren und qualifizieren Sie Ihre Beschäftigten, sich in der Praxis sicher und gesundheitsförderlich zu verhalten. Betrachten Sie die Unterweisung deshalb nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern auch als Chance, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betrieblichen Arbeitsschutz einzubinden.

Bestimmte Arbeitsschutzthemen müssen Sie mindestens einmal jährlich (falls Sie Jugendliche beschäftigen zweimal jährlich) mit Ihren Mitarbeitern besprechen. Planen Sie die Termine rechtzeitig und denken Sie auch an die Erstunterweisung von neuen Mitarbeitern vor Arbeitsbeginn. Führen Sie Protokoll, wen Sie zu welchem Thema unterwiesen, eingewiesen oder geschult haben. Nutzen Sie beispielsweise das Musterdokument "Fortbildung und Einweisungen" als Dokumentation, dass Sie Ihren Unternehmerpflichten nachgekommen sind. Lassen Sie sich jede Unterweisung von Ihren Mitarbeitern per Unterschrift bestätigen.

Unser Tipp für Sie!

Unterweisungen müssen keineswegs langweilig und trocken sein. Integrieren Sie Unterweisungen in Ihre regelmäßigen Mitarbeiterbesprechungen. Zehn Minuten über ein Thema zu sprechen ist einfacher als einmal im Jahr alles abzuhandeln. Oder laden Sie einen externen Experten ein. Zu folgenden Themen sollten beispielsweise regelmäßige Unterweisungen durchgeführt werden:

  • Verhalten bei Unfällen und Notfällen/Notfallvorsorge/Verbandbuch
  • Gefährdungen am Arbeitsplatz und Schutzmaßnahmen nach Arbeitschutzgesetz (ArbSchG § 12)
  • Umgang mit gefährlichen Stoffen nach Gefahrstoffverordnung (GefStoffV § 14)
  • Umgang mit Arbeitsmitteln, Geräten, Anlagen und Medizinprodukten
  • Umgang mit Röntgenstrahlen und der radioaktiven Substanzen nach Röntgenverordnung (RöV § 36) und/oder Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)

Wenn erforderlich:

  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Biologische Arbeitsstoffe nach Biostoffverordnung (BioStoffV § 12), insbesondere Vorgehen bei Nadelstichverletzungen
  • Datenschutz und Schweigepflicht
  • Brandschutz
  • Hygiene und Reinigung


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