Nach obenZur Suche

Liebe Mitglieder, gerade bei kritischen Themen stehen wir dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zur Seite. Wir, das sind ausgewählte Kolleginnen und Kollegen, die unsere Führungsebene mit Fachwissen unterstützen. Zum Beispiel im weitläufigen Bereich der Arznei- und Heilmittelverordnungen sowie dem Prüfwesen.

Dr. Wolfgang LangHeinrich,
Vorstandsberater
Pharmakotherapie

KVH|Sammelkorb aufrufen  Sammelkorb für Downloads:

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Sie haben noch keine Downloads gesammelt.

Wartungsarbeiten Internetseiten

Mittwoch, den 13.12.2017, von 11:30 bis 12:30 Uhr

Mehr
Online-Abrechnung mit KV-SafeNet

Praxisbörse

Sie möchten sich als Vertragsarzt oder -Psychotherapeut niederlassen? Oder suchen einen Nachfolger für Ihre Praxis? Unsere Praxisbörse bringt Sie zusammen!

Mehr

Krankentransport

Verordnung von Krankenfahrten für Patienten mit Pflegegrad

10.01.2017

Mitteilung der KBV vom 22. Dezember 2016

Ansprechpartner:

Team Arznei-, Heil- und Hilfsmittel
Tel: 069 24741-7333
Fax: 069 24741-68835
E-Mail: verordnungsanfragen(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Zum 1. Januar 2017 ist das Pflegesystem bundesweit von Pflegestufen auf Pflegegrade umgestellt worden. Das hat auch Auswirkungen auf die Verordnung von Krankenfahrten für pflegebedürftige Patienten.

Bislang können Vertragsärzte Fahrten zur ambulanten Behandlung verordnen und Krankenkassen diese Fahrten genehmigen, wenn Patienten einen Pflegebescheid mit Pflegestufe 2 oder 3 vorlegen. Ab 1. Januar 2017 muss der Pflegebescheid den Pflegegrad 3, 4 oder 5 ausweisen. Zudem muss eine dauerhafte Einschränkung der Mobilität vorliegen. Diese kann somatische oder kognitive Ursachen haben.

Einschränkung der Mobilität

Bei Pflegegrad 4 und 5 wird die dauerhafte Einschränkung der Mobilität als gegeben angesehen. Bei Pflegegrad 3 ist sie nicht immer gegeben und muss vom Arzt individuell beurteilt werden. Hat der Arzt festgestellt, dass ein Patient mit Pflegegrad 3 dauerhaft in seiner Mobilität eingeschränkt ist, bescheinigt er dies. Dazu kreuzt er „Dauerhafte Mobilitätseinschränkung“ auf Formular 4 „Verordnung einer Krankenbeförderung“ an.

Sonderregelung bei Pflegegrad 3

Bei Patienten, die bisher Pflegestufe 2 haben und ab Januar in Pflegegrad 3 eingestuft sind, braucht der Arzt die Einschränkung nicht gesondert feststellen. Hier gilt „Bestandsschutz“. Auch hier wird die dauerhafte Mobilitätseinschränkung durch Ankreuzen des entsprechenden Feldes auf Verordnungsformular 4 bescheinigt.

Formular wird angepasst 

Auf dem Verordnungsformular 4 „Verordnung einer Krankenfahrt“ wird ab 2017 zunächst weiterhin auf die Pflegestufen 2 und 3 Bezug genommen. Bis zur Anpassung des Formulars an die neuen Pflegegrade kreuzen Ärzte hier vorerst weiterhin das Feld „Pflegestufe 2 bzw. 3 vorgelegt“ an, wenn sie Krankenfahrten für Patienten mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 verordnen und eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegt.


einen Moment bitte